Freitag, 6. Mai 2011

Versprochen ist versprochen - Was bringen wir durch Versprecher zum Vorschwein?

Ein Freud'scher Versprecher kommt bei den besten von uns zum Vorschwein. Ob geschrieben oder gesprochen irgendwann bahnt sich der dunkle, triebhafte Urgrund, das ES seinen Weg und schlägt der da auf ihm reitenden Autorität, dem Ich, mit allerlei Peinlichkeit ein Schnippchen.
Hablame
Was den Lippen oftmals unbedarft entgleitet: die geheimen Wünsche

Die Sprecher sind dann schnell mit rotem Kopf verlegen dabei die Sache in ein richtiges Licht zu rücken und erhöhen dabei nur den Aufmerksamkeitsdruck. Mittlerweile ist wohl klar, dass nicht alle unsere Versprecher auf das Konto unserer perversen Untergrundseele geschrieben werden dürfen; vor Verdächtigungen sind wir allerdings nie so ganz sicher, denn ganz unbegründet ist die Sache nicht.


Michael Motley hat zum Beispiel in der Psycholinguistik die Motivierung von Versprechern experimentell nachweisen können, indem er in einem Schnelllese-Experiment sexuell oder neutral geprägte Situationen als Kontext präsentierte. Es zeigte sich, dass die Häufigkeit der Freud’schen Versprecher bei diesen Kontexten zunahm. Unser "ES"-Bewusstsein darf also beim folgenden Video der Versprecher seine eigenen Schlüsse ziehen. Sehr lustig ist das Ganze schon :)

Mittwoch, 30. März 2011

Wie die Japaner Fukushima ihren Kindern erklären...

Wer immer noch nicht weiß, was in Fukushima eigentlich abgeht, der kann sich im Folgenden Video kinderfreundlich informieren. Die disziplinierten Japaner, die sich nicht der Hysterie aussetzen wollen, haben einen verständlichen Vergleich gefunden: Das Kernkraftwerk, das im Übrigen Nuklearboy heißt, muss einfach nur ein bisschen pupsen. Solange Nuklearboy nur pupsen muss, ist das nicht schlimm, es komme jetzt nur darauf an, dass Nuklearboy nicht einen riesigen Haufen legt. Denn wenn das passiert, dann ruiniert das auf jeden Fall den Tag von uns allen. Aber nur den Tag, denn, so erklärt uns das Video weiter,die richtig üble Scheiße ist zu schwer, um zu fliegen. Deswegen ist eigentlich auch nicht schlimm, wenn Nuklearboy, dann doch mal einen Haufen legt, aber hoffen wollen wir es nicht. In dem ganzen Klassenzimmer der verschiedenen Nuklearboys war Tschernobylboy natürlich viel schlimmer, weil der wörtlich ins Klassenzimmer geschissen habe und dazu hatte er auch noch Durchfall.



Also liebe Kinder, bleibt ganz unbesorgt und fordert von der Regierung nicht, dass sie härter durchgreift.

Das Katastrophenmanagement löst nur Kopfschütteln aus, selbst die als unorganisatorisch verschrieenen Russen zeigen um einiges besser, wie man es macht (Eine Darstellung des Durchgreifens der Russen in der Tschernobylkrise im Vergleich zu Japans zögerlichen Handeln in Fukushima). Keine Hysterie, aber die Gefahren sind einfach zu groß, um die Hände jetzt in den Schoß zu legen.

Dienstag, 15. März 2011

An overview of all nuclear tests in the world from 1945 to 1998

The japanese artist "Isao Hashimoto" has made a summary which visualizes all 2053 nuclear explosions from 1945 to 1998. With respect to the negative potential that atomic energy carries it turns out to be very disturbing.



Nevertheless, we also wonder: what has happened with all the radiation? Did it just evaporize into the athmossphere? Considering all of these tests, earth has at least suffered one atomic war. I guess that especially in the United States and Russia exist many no-go-areas now. The question is: if there ever was a threat for the population. I would also like to know more about the intensity of the tests. If you have informations.

Another example of the desctruction of atomic energy is delivered by this Video about Pripyat. Very aesthetical.


Postcards from Pripyat, Chernobyl from Danny Cooke on Vimeo.

Montag, 7. März 2011

The Rainbow Connection - The double-rainbow-gay-conspiracy

The conspiracy is everywhere. THEY try to get you. BE carefull! Trust no-one! You should just think a minute before you watch the next vid, you should ask yourself, if you could stand the truth ;)

This lady has drunken definetly too much moonshine, but not as much as him ;)

I would like to know what the heck, put the bastards of the government in our water that people start to do that? We have to aks ourselves if we want the officials to do whatever they want. I am sure this is a part of the double-rainbow-world-gay-conspiracy. And here is the song.

Freitag, 25. Februar 2011

The Best Action Sequence of ALLTime

What happens if you gave a 13 year-old 10 bottles of mountain dew and a budget of 90 Million Dollars? You will get the most trashy and cheesy action scene of all time, but it is still cool though.


When I see this: there is just one question which emerges in mind: Whose braindamaged dolphin has developed the script? Well, what the heck give him another fish :) You know, we just want that braindamaged action, if they would send movies like that in our cinemas, I would visit cinema every day. Nevertheless, seemingly it depends on the budget and I don't know if I would saw a movie if the sam 13 year old just had a budget of 200 Dollars. Please see what I mean :)



Oh come on, it's not that bad, if he would have had a better stunt co-ordinator (Stundco-ordinator Rudolph Sharping) he would have reached the Hollywood-level ;) I am pretty sure, so just compare:



Okay evertime you think that you have reached the bottom of intellect, there is one movie which just hits you to the ground. Please hold still for the greatest fight scene of all time, and I just say "huaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa"



https://www.youtube.com/watch?v=eOD4ozDywkA

Montag, 21. Februar 2011

Zukunft ist lernbar - Schöne neue Welt 1984

Ich denke ja gerne über die Zukunft nach, ob ich dabei noch in 30 Jahren eine gute Figur machen werde, weiß ich nicht. Womöglich reflektiere ich auf dem gleichen Niveau wie die Damen und Herren aus dem Jahre 1984:



Ich würde sagen, neu instalisieren. (schaut mal ein bisschen rein ;)




*lach* Das beste Zitate ist: "Mein Freund darf sich nicht vor den Computer setzen." Wir lernen also die Zukunft. Hat man dabei nicht das erhabene Gefühl, dass die Zeit tatsächlich fortgeschritten ist? Die Frage ist nur, ob wir heute gelernt haben, besser über die Zukunft zu reflektieren.


Computer Space

Samstag, 10. Juli 2010

Was nützt die Welt in Gedanken?

Da ist er wieder der Hinterhalt der Gedanken! Einer steht in den Warteschlangen, hört den Rhythmus des Piepens beim Kassierens, einer steht im Alltag, bringt den Sommerfruchtfliegenmüll raus, putzt das Klo, einer fährt mit der Bahn, einer Schlauchsauna, dem Menschenbackofen, blickt auf die Frauen und danach in den Spiegel, und dann dauert es bis einer wieder zu den Gedanken kommt und er erkennt wie hinter allen Denken sich nur ein Nichts verbergen kann. Dann denkt einer die Kreise und sucht den größeren Gedanken, der in seiner Größe alles Denkbare überragt, eine Perspektive, the standpoint of nowhere. Alles ist inbegriffen. Eine im Alltag so punktuell gedachte Existenz, ist doch auch der Grund ihrer Erkenntnisse. Dieses Denken in dem alle Begriffe entspringen, heißt eben so zu existieren.

Also denken wir über die Welt nach!
Copyright by Fibonaccie

 Wenn wir dann das Experiment machen und uns die Welt ohne Menschen denken, dann sieht in unseren Gedanken die Welt eben genau so aus, wie Menschen sie sich vorstellen nur ohne Menschen, abgesehen natürlich von den Menschen, die sich diese Welt vorstellen. Sie, ja Sie (!), können mir ruhig sagen: Warum sollte ich aber daran zweifeln, dass die Welt so ist, wie ich sie mir vorstelle? Ja, aber warum sollte diese Welt denn genau so sein wie Sie diese sich vorstellen? Aber ja doch, die Welt ist doch auch genau so wie wir sie uns vorstellen. Aber diese Welt ist ohne ihre Vorstellung von ihr auch nicht vorstellbar. Hier rollen die Fragenlawinen der Zeit auf uns zu. Was wäre denn eine Welt ohne die dimensionale Scharfstellung einer punktuell zeitlichen Existenz, ohne diesen Fokuspunkt, in dem sich die Welt wie durch ein Objektiv im Jetzt und Hier bündelt und mit Wucht in unsere Gedanken hineinschießt? Ach nein, in unserem Teil der Welt, der wir ja sind, und so sagen Sie, bestehe die Welt in sich selbst. Die Welt finde sich hier auf einmal in einer Welt, die diese Welt selbst ist, gekrümmt in sich selbst. Sie haben sich und alles verstanden. Aber ist es nicht so: Als versuchten wir die Welt mit unseren Gedanken von uns in einen kleinen Punkt hineinzustopfen, der diese Welt dann sein soll. Ach, ich würde es so sagen, über unsere Vorstellung von der Welt kommen wir nicht hinaus, auch wenn wir bedenken, dass wir für diese Vorstellung der Welt eben die Welt voraussetzen müssen, können wir unabhängig von dem Aufflackern der Welt-Idee nicht hinüber kommen ins Jenseits unserer Vorstellung, denn jede Vorstellung jenseits von uns wäre keine Vorstellung. Diese kleinliche Vorstellung von dem, was Welt ist, diese Vorstellung in uns, ist doch kleiner als die Welt vor ihrem Urknall, ein Nichts, und der Urknall der Gedanken hat uns noch nicht losgelassen und fragt immer wieder wie wir nur in dieses kleinen Zirkel der Gedanken hineingelangen konnten. Der Gedanke, der um sich selbst kreist und fragt, warum er nur nicht sich selbst fassen kann. Die Welt so wie sie ist, ist doch unfassbar und dennoch, wenn ich jetzt wieder in den Alltag zurückkehre: Keine praktische Entscheidung für Realität wird ihre Rätselhaftigkeit enträtseln.